Wann eine Idee nett ist. Und wann tatsächlich eine Lösung für wirtschaftliche Wertschöpfung.

Ideen zu haben ist grundsätzlich etwas Schönes. Besonders in der Werbung. Denn mit einer Idee steht und fällt alles. Doch nicht jede hat das Zeug, um in der Werbung gross raus zu kommen.

Wann ist eine Idee eine Lösung?
Nett und schön zu sein genügt aber nicht für eine Idee, wenn es darum geht, mit teurem Werbegeld Ihre Botschaften in die Herzen und Köpfe anderer Menschen zu transportieren. Also entweder, eine Idee führt zum Ziel, das im Briefing klipp und klar formuliert ist. Oder sie hat keine Daseinsberechtigung.

Woran erkennt man Ideen, die keine Lösung sind?
Ganz einfach: Sie fallen nicht auf. Fragt man vermeintlich sachverständige Menschen, ist die Mehrheit schnell einer Meinung: „Ja, ganz gut.“, Höflichkeit inklusive. Übersetzt heisst das: „Mir ist nichts aufgefallen.“ Aber investieren Sie in Werbung, um nicht aufzufallen?

Ein hohes Mass an spontaner Anerkennung ist ein Grund, skeptisch zu sein. Denn eine Idee, die neu ist und dadurch etwas bewegt, ist zunächst immer ungewöhnlich. Sonst wäre sie ja nicht neu.

Woran erkennt man Ideen, die eine Lösung sind?
Im frühen Stadium sind gute Ideen kleine zarte Pflänzchen. Die sollte man pflegen, damit sie gross und stark werden. Dazu muss man an sie glauben. Und sie verteidigen gegen gewohnte Denkmuster. Denn gute Ideen sind neu und damit ungewohnt. Also passen sie in keine unserer Hirnschubladen. Das verunsichert zunächst und führt häufig zu Ablehnung. Doch genau darin liegt die Kraft. Denn das Ungewöhnliche macht eine Idee im positiven Sinn merk-würdig.

Wir alle kennen das: Das neue Automodell, die neue Technik oder Mode, der neue Trend. Wir vergleichen mit dem Gewohnten und sind ablehnend. Dann öffnen wir uns langsam den Vorteilen. Nach und nach stellt sich Vertrauen ein. Wir nehmen das Neue schliesslich an, lernen es wertzuschätzen. Und plötzlich ist es selbstverständlicher Teil in unserem Leben.

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