Henne oder Ei? Bei erfolgreichen Projekten jedenfalls ist das Briefing immer zuerst da.

Briefings sind klare Aufgabenstellungen mit allen notwendigen Hintergründen und Informationen. Briefings sind unbeliebt. Schon das Wort klingt für viele anstrengend. Irgendwie hat man ja im Kopf, was es mal werden soll. Kann ja so schwer nicht sein. Mal kurz darüber telefonieren muss reichen. Zeit ist schliesslich – na, Sie wissen schon. Stehen am Ende Korrekturrunden, Änderungen und Ergänzungen an, die Zeit, Energie und Geld kosten, sieht die Sache schon anders aus.

Wenn Erwartung und Ergebnis nicht zu einander passen, liegt die Ursache in 99% aller Fälle im Briefing. Also im gegenseitigen Verständnis. Denn nur was drin steht, kann auch umgesetzt werden. Ist das Ergebnis trotz schlechtem Briefings gut, ist das Zufall oder Glückssache. Doch Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht und Ihr Geld ist zu wertvoll für Glücksspiele.

Ein mündliches Briefing ist kein Briefing.
Formulieren Sie ein Briefing schriftlich. Unbedingt und immer. Warum ist das so wichtig? Weil es Ihnen selbst Sicherheit gibt und Orientierung. Wenn wir unsere Gedanken aufschreiben, sind sie aus dem Kopf. Dadurch gewinnen wir Abstand und Klarheit. Mit Distanz können wir reflektieren, der Verstand ist frei. Auch werden Gedanken zu Ende gedacht, wenn sie aufgeschrieben werden. Sind sie einmal in einer Datei zusammen gefasst, können sie optimiert und verdichtet werden. Das Briefing wird präzise und auch für Aussenstehende nachvollziehbar.

Ein gutes Briefing ist wie ein Espresso.
Ein gutes Briefing ist ein Konzentrat mit so wenig Informationen wie möglich und so vielen wie nötig. Alle essenziellen Fakten sind rausgefiltert. Es ist frei von unnötigem Kopfballast, der nur verwirrt. Denn es ist ein Irrtum, dass mehr Information auch zu mehr Inspiration führt. Höchstens zu mehr Transpiration.

Wie Sie ein Briefing erfolgreich strukturieren.
Beantworten Sie folgende Fragen und Sie sind bereits auf dem Weg zu einem guten Briefing:

Was ist der Hintergrund?
Was ist die Zielsetzung?
Ist die Zielsetzung realistisch in Bezug auf Ressourcen und Zeit?
Welche Aufgabe ergibt sich daraus?
Was ist das besondere oder einzigartige an Ihrem Angebot?
Welchen Engpass trifft Ihre Leistung?
Wen wollen Sie ansprechen?
Was wissen Sie über diese Menschen?
Welche Einstellungsänderung oder Aktivität wollen Sie erreichen?
In welchem Medium wollen Sie werben?
Gibt es Restriktionen?
Wer ist wofür verantwortlich?
Bis wann soll was entwickelt werden?

Wenn nötig, erfolgt ein Rebriefing und es kann los gehen.

Ein gutes Briefing ist die halbe Miete.
Die Zeit, die ein Briefing kostet, ist immer gut investiert. Das Projekt läuft rund, das Ergebnis ist schneller auf dem Punkt. Und negative Energie und Frust durch Missverständnisse haben keine Chance.

Erste Hilfe für Briefings. Und zweite und dritte.
Natürlich gibt es auch einen Briefing-Notruf, wenn das Briefing sich partout nicht bändigen lässt. Wählen Sie  vertrauensvoll die 069-494 08 15. Oder schreiben Sie eine Nachricht an Mail@Die-Marke-ist-alles.de.

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